Unterschiede im Aufbau eines Unterbaus für Boxspringbetten

Erhältlich sind Unterbauten für Boxspringbetten mit verschiedenen Federsystemen.

  1. Bonnellfederkern
    Bei klassischen Unterbauten mit Bonnellfederkernsystemen sind die einzelnen Federn über kleine Drähte miteinander verbunden und bilden somit eine flächenelastisch große Oberfläche. Es gibt keine punktuelle Federung, bei Belastung sinkt die gesamte Oberfläche ein, die Last wird auf und über alle Federn getragen.
  2. Taschenfederkern
    Seit einiger Zeit werden anstelle eines zusammhängenden Federsystems (Bonnellfeder) Taschenfeder-System in den Unterbau eingesetzt. Die nicht direkt miteinander verbundenen Federn sind einzeln ummantelt, d.h. in Taschen eingearbeitet. Jede Feder nimmt dabei ihre eigene Belastung auf, überträgt die dabei entstehende Eigenschwingung aber nicht auf die Nachbar-Federn. Über die Fläche verteilt können bei dieser Bauweise Zonen mit verschiedenen Federeigenschaften und somit Komforteigenschaften geschaffen werden. Werden die Federn wie eine Tonne geformt, also in der Mitte breiter als oben und unten, spricht man von Tonnentaschenfedern. Bei größerer Belastung erhöht sich durch die Bauweise der Widerstand, ein zu tiefes Einsinken wird verhindert.

Die Komforteigenschaften der einzelnen Federkernsystem können natürlich noch über die Materialien beeinflusst werden. So können verwendete Drahtstärken und Windungshöhe erheblichen Einfluß auf Liegekomfort und auch auf die Haltbarkeit haben. Achten Sie also beim Kauf auf die Beschreibung der Federung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.